Italien ist traumhaft und die Hauptstadt hat es uns besonders angetan. Da der Ort auch das erste gemeinsame Reiseziel war, verbinden wir natürlich umso schönere Gedanken und Gefühle damit. Rom hat einiges zu bieten, viele positive, aber auch ein paar negative Seiten. Hier ein paar Tipps von uns, was ihr unbedingt sehen/machen müsst und auf was ihr getrost verzichten könnt.

Reisezeitraum: 21. – 26. August 2017
Temperatur: 28°C – 34°C, wolkenlos

➖ FLOPS

Straßenhändler
Wo gibt es sie nicht, die Straßenhändler? Überall lauern sie, wollen dir ihr „Cold Water“ und „New Sunglasses“ andrehen und nutzen jede Chance euch ein „Beautiful dress“ unterzujubeln. Vielleicht ist es auch die deutsche Mentalität, weshalb wir uns so daran stören. Wir mögen es auf jeden Fall gar nicht. Überteuerte Ware und penetrante Verkäufer braucht man nicht in seinem Urlaub!

Forum Romanum
Als wir zur Hauptreisezeit in Rom waren, hat uns diese Sehenswürdigkeit leider gar nicht gefallen. Es war karg, trocken und braun. Zum allen Überfluss gibt es keine Sitzmöglichkeiten oder Schattenplätze, an denen sich man kurz ausruhen könnte. Zur Sommerzeit würden wir das Forum Romanum (vor allem auch ohne Führung) nicht empfehlen. Außerdem erhielten wir trotz unseres „ROMA Passes“ keine Vorteile und mussten uns über eine halbe Stunde in der prallen Sonne anstellen.

Trevi-Brunner
Den Trevi-Brunnen konnten wir zur Tageszeit leider nur in etwa erahnen. Überall wird er als eine der Hauptattraktionen Roms deklariert und ist somit auch ein riesiger Anziehungsmagnet für alle Touristen. Leider konnten wir diesen Hype am frühen Nachmittag gar nicht verstehen und durften am Ende des Tages all diese Bilder mit unzähligen Menschen aussortieren.


Der Trevi-Brunnen am Tag

Kriminalität?!
Unzählige Internetseiten haben uns vor einer extrem hohen Kriminalität gewarnt und immer wieder Mistrauen in alles und jeden geschürt. Jedoch hatten wir hier glücklicherweise keine Probleme und auch nichts davon mitbekommen. Sicherlich ist Rom, so wie alle Großstädte, nicht ungefährlich und es wird auch die ein oder anderen Fälle geben. Doch das übermäßige einflößen von Angst konnten wir nach unserer Reise nicht verstehen.

+ TOPS

Rom bei Nacht

Wie es der Zufall eines Abends so wollte, verpassten wir die letzte Metro vom Stadtteil Trastavere zu unserem Hotel und mussten zu allem Überfluss über 1 ½ Stunden nach Hause gehen. Die anfängliche getrübte Laune war aber nach einigen Momenten wie weggefegt. Rom bei Nacht ist wunderschön. Kaum Touristen, Ruhe, schön beleuchtete Denkmäler. Wir waren so begeistert, dass wir an einigen Sehenswürdigkeiten noch einigen Minuten innehielten – unser Nachhauseweg verlängerte sich dadurch nochmals um über eine Stunde. Doch es hat sich gelohnt. Neben dem Colloseum und dem Konstantinsbogen besuchten wir auch den Trevi-Brunnen, der gegen 24 Uhr menschenleer ist.

Trastevere
Dieser Stadtteil hat es uns besonders angetan. In unserem Urlaub verbrachten wir dort die meisten Abende. Bei einem Glas Wein konnte man mit einem Blick auf den Tiber den Tag Revue passieren lassen und dabei bei tollem Wetter die Sterne beobachten. Hier verbringen vor allem viele Italiener ihre Zeit am Wochenende oder ihre (Party)Nacht. Dank der tollen Musik, den schönen Lokalitäten und der romantischen Lage spürt man das typische italienische Flair. Wir waren jedes Mal wieder aufs Neue begeistert.


Trastevere als perfekte Abendlocation

Roma-Card
Zu Beginn unserer Reise haben wir uns über die Roma-Card informiert und waren anfangs etwas unschlüssig, ob sich diese für uns lohnen würde. Nach einem langen Hin und Her haben wir uns diese aber trotzdem nach Hause bestellt und waren vor Ort darüber maßlos begeistert. Bei vielen Sehenswürdigkeiten gibt es einen extra Eingang für die Karteninhaber, wodurch wir uns oftmals Wartezeiten von über zwei Stunden gespart haben. Außerdem konnten wir einige Denkmäler kostenlos besichtigen bzw. mussten nur wenig dafür zahlen.
–> Hier mehr Infos zur Roma-Card (Coming Soon)

Gelateria La Romana in Termini
Eines Abends machten wir uns hungrig auf die Suche nach etwas zu Essen und wurden nach einigen Minuten (bzw. Stunden) fündig. Wir bestellten sofort unsere Pizzen und warteten sehnsüchtig darauf. Doch als wir uns in der Wartezeit ein wenig umsahen, konnten wir unseren Augen nicht mehr trauen. An einer Eisdiele, direkt vor unserer Nase, positionierte sich eine meterlange Schlange mit wartenden Gästen. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell wir mit unserem Essen fertig waren und einen großen Becher mit 5 Kugeln in den Händen hielten. Und was sollen wir sagen? Seitdem waren wir dort Stammgast und suchen hier in Deutschland immer noch vergebens ein Eis, welches an dieses rankommt.