Egal wo man ist, Plastik begegnet uns überall. Am meisten finden wir dieses wohl beim Einkaufen: verpacktes Gemüse und Obst, Joghurtbecher, Plastiktüten und Flaschen. Die Liste ist endlos.

Immer häufiger wird nun daran appeliert, wie schlecht dies doch für die Umwelt und uns selbst ist und wir unser Plastikverhalten radikal verändern sollen.

Doch so einfach ist das oft gar nicht. Natürlich, anstatt des Obstsaftes in der PET-Flasche nehme ich den Glasbehälter und am Gemüseregal greife ich zur Gurke ohne Verpackung, doch welche weiteren einfach Alternativen können wir umsetzen, um plastikfrei(er) leben zu können?

🛀 1. Badezimmer

1.1 Seife
Wer kennt sie nicht, die Seifenspender aus Plastik. Doch wieso nicht einmal die „altmodische” Seife am Stück kaufen? In jedem Super- und Drogeriemarkt findet ihr diese Teilchen – das ist jetzt in!

1.2 Zahnbürste
Ein Alltagsgegenstand, den wir mindestens zweimal am Tag nutzen und dafür sorgt, dass wir uns wohl fühlen. Doch wieso auf die Plastikvariante zurück greifen, wenn es schon richtig coole Zahnbürsten aus Holz oder weiteren Stoffen gibt, die zu 100% kompostierbar sind? Preislich macht das keinen großen Unterschied und Angebote dafür gibt es im Internet oder gut sortierten Märkten genug.

1.3 Shampoo und Duschgel
Das kann man sich wohl schon ein wenig schwieriger vorstellen: Shampoo und Duschgel in einer plastikfreien Verpackung? Wo gibts denn sowas? DIe Lösung ist ganz einfach: Haar- und Körperseifen. Diese befinden sich in einem festen Zustand (wie die Seife am Stück), sind aber genauso ergiebig wie das allgemein Bekannte. Entweder findet ihr dieses im Internet oder ihr habt einen großen Drogeriemarkt bei euch in der Gegend, der so etwas anbietet. Außerdem gibt es extra Läden, die sich auf die feste Form von Seifen und ähnlichen Utensilien spezialisiert haben.


Her mit dem Shampoo in fester Form!

🍽 2. Küche

2.1 Kochutensilien
Weg mit dem Plastikkochlöffel oder dem Schneidebrett, her mit den Teilen aus Holz oder Metall. Diese sind nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch langlebiger und gesünder für dich.

2.2 To-Go-Becher
Mal schnell einen Kaffee für unterwegs beim nächsten Bäcker besorgen und ab zur Arbeit. So sieht bei vielen der Morgen aus. Doch wie wäre es einmal anstatt des Plastikbechers einen eigenen mitzubringen? Bei vielen Cafés ist es möglich, dass ihr euer eigenes wiederverwendbares Trinkglas mitbringt und dieses befüllen lasst. Tolle Behälter (auch mit coolen Sprüchen und Motiven) findet ihr in vielen Läden und im Internet.


Plastikbecher? Nein, danke!

2.3 Brotzeittüte
Für die Arbeit gibts ein Butterbrot und einen Apfel, alles schön eingepackt in eine Plastiktüte. Doch warum nicht einfach eine Butterdose oder eine Tüte aus Papier nutzen?

🚶 3. Außer Haus

3.1 Disko-Abend
Ihr seid mit Freunden im angesagtesten Club der Stadt unterwegs? Her mit den Cocktails und den Strohhalmen. Diese Dinger habens aber ganz schön in sich. Wie wäre es mal mit einem Bier oder Getränk ohne Strohhalm? Viele Unternehmen bieten auch schon Halme aus biologisch abbaubaren Stoffen an – genauso cool.

3.2 Einkaufen
Viele Supermärkte haben es auch schon umgestellt und bieten keine Plastiktüten mehr an. In manchen Läden findet ihr aber immer noch diese Tragetaschen, welche zu unserem Erstaunen tatsächlich auch noch gekauft werden. Doch der Trend geht zu Stoffbeuteln, welche natürlich durch ihre Wiederverwendung umweltfreundlicher sind.


Ohne Plastik macht doch Shoppen gleich noch mehr Spaß!

3.3 Eis aus der Waffel
Wohl die beste und leckerste Art Plasik zu vermeiden: esst die Kugel Eis aus einer Waffel anstatt eines Plastikbechers. Ist gut für die Umwelt und schmeckt. Solltet ihr diese nicht wollen, dann freuen sich auch die Vögel darüber.