Unsere Reise nach Porto war die fünfte gemeinsame Flugreise, doch dieses Mal ging so ziemlich alles am Flughafen in die Hose. Hier für euch was genau geschah.

❓ Die Organisation

Unser Flug ging Sonntagabends um ca. 21 Uhr von Memmingen nach Porto. Da unsere Fahrt bis dorthin einige Zeit in Anspruch nimmt, haben wir uns so früh wie möglich auf die Socken gemacht und waren schlappe 5 Stunden früher am Abflugort. Dort machten wir es uns erst einmal im Mc Donalds bequem und verbrachten hier glücklich zirka eine Stunde (die benötigt man natürlich auch für ein Kilo Burger und ganz viel Pommes und Eis). Danach brachen wir auf und fuhren zum gebuchten Autostellplatz, von wo wir aus 15 Minuten zum Flughafen gingen.

👫 Vor Ort

Nachdem wir am FMM angekommen sind, blickten wir auf die Uhr und bemerkten erstaunt, dass wir noch 3 1/2 Stunden zum Abflug haben. Wir reisten wie immer mit Ryanair, welche auch schon die Schalter geöffnet hatten. Wir sind in diesem Moment davon ausgegangen, dass diese Schalter aber nicht für unseren Flug geöffnet hatten, sondern für die Flüge vor uns. Deshalb machten wir es uns in der Wartehalle so bequem wie möglich (das Erringen eines Sitzplatzes ist dort leider aufgrund des Platzmangels immer ein Kampf) und vertrieben die Zeit mit Zocken, Serien schauen und Quatschen. Nach und nach leerte sich die Halle und die Schalter machten zu. Mit einem Blick auf die Uhr wurde uns aber schlagartig bewusst, dass unser Flug nach Porto in nur 20 Minuten startet.


Vor Ort kann es schon ganz schön kompliziert werden

💼 Bei der Sicherheitskontrolle

Nachdem Matte vom Infoschalter erfahren hatte, dass der Check-In nicht mehr möglich ist, da die Schalter bereits geschlossen hatten, liefen wir zur Sicherheitskontrolle, wo wir erst einmal unseren Koffer und uns selbst checken lassen mussten (übrigens: das Lauftempo war weltrekordverdächtig). Unser 20-Kilo-Koffer wurde abgescannt und es stellte sich selbstverständlich heraus, dass wir zu viele und große Flüßigkeiten im Gepäck hatten. Das hieß: Koffer auf, Flüssigkeiten raus, Koffer zu, alles weg. Von Duschgel, bis hin zu Shampoo und Deo landete alles im Abfalleimer. Ärgern brachte nichts, wir hätten schließlich im Vornherein genügend Chancen gehabt diesen abzugeben. Danach wurden Matte und ich durchgeleuchtet – natürlich hat es überall gepiept. Ich hatte die allseits beliebten Bobby Pins in der hinteren Hosentasche, Matte wie immer irgendwas im Schuh.

✈ Ende gut, alles gut

So schnell wie wird dort waren, war auch wieder alles vorbei. Die Mitarbeiter waren überaus freundlich, verständnisvoll und machten ihr Job sehr fix. Und auch, wie befürchtet, mussten wir für den Koffer keine zusätzlichen Gebühren zahlen. Wir waren die letzten, die Ihre Bordingpässe zeigten, die letzten, die in den Bus zum Flugzeug einstiegen. Kaum saßen wir, hieb das Flugzeug auch schon ab.
Ich glaube, wir brauchten den ganzen Flug, bis wir dieses Szenario verarbeitet hatten und waren überglücklich, als wir sicher in Porto landeten und Mattes Geburtstag wie gelpant feiern konnten.

Übrigens: Beim Rückflug lief wieder alles super, wir hatten unseren Koffer bereits 3 Stunden vorher abgegeben 🙂 – das passiert uns hoffentlich nie wieder!

Ist euch auch schon Mal so etwas Lustiges passiert? Wir sind auf eure Storys gespannt!

Quelle: pixabay.com